Politikwissenschaftlerin, von 1971 bis 1999 an der FU Berlin, von 1999 bis 2008 Präsidentin der Europa Universität Frankfurt (Oder), Vorsitzende der Grundwertekommission der SPD, zweimal Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Präsidentin der Berlin Governance Platform. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen, u.a. “Politik und Schuld”, “Politik trotz Globalisierung.”
Eröffnungsrede: „Helmstedt-Lecture – Biographie und Zeitenwende”, Freitag, 25.09.2026, 17.00 Uhr
Prof. Dr. Gesine Schwan erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung sowie die Ehrendoktorwürde des Europäischen Hochschulinstituts Florenz. Sie ist Trägerin des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Ordens „Bene Merito“ der Republik Polen und Großoffizierin der Ehrenlegion der Republik Frankreich.
Historiker, wissenschaftlicher Leiter der Helmstedter Universitätstage
Prof. Dr. Martin Sabrow war Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Univesität zu Berlin. Seit 2022 ist er Senior Fellow am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.
Seit 1998 ist er wissenschaftlicher Leiter der "Helmstedter Universitätstage" und Herausgeber der "Helmstedter Colloquien".
Arbeitsschwerpunkte:
Politische Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, Diktaturforschung, Historiographie- und Erinnerungsgeschichte
Vorträge: "Einführung in das Tagungsthema", Freitag, 25.09.2026, 18.30 Uhr und "Zwei Wege vom Krieg zum Frieden. Alliiertes Siegerhandeln nach 1918 und 1945", Samstag, 26.09.2026, 14.30 Uhr
Historikerin, Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Osnabrück, Direktorin des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) an der Universität Osnabrück
Forschungsschwerpunkte: Reichs- und Verfassungsgeschichte, Historische Friedensforschung, Reformation/Konfessionalisierung, Regionalgeschichte, Geschlechtergeschichte.
Vortrag: “Zerstörung ohne Ausweg? Der Dreißigjährige Krieg in Norddeutschland”, Freitag, 25.09.2026, 18.45 Uhr
Monographien:
Handbücher:
Sammelbände:
Historiker, Autor, Professor für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Seine Bücher Die Büchse der Pandora von 2014 und Der überforderte Frieden von 2018 etablierten ihn als wichtigen Vertreter der Globalgeschichte.
Prof. Leonhardts Forschungen und Publikationen wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Vortrag: “Wie Kriege enden. Historische Perspektiven”, Freitag, 25.09.2026, 20.00 Uhr
Historiker, Leiter des Zonengrenzmuseums Helmstedt, des Kreis- und Universitätsmuseums und der ehemaligen Universitätsbibliothek Helmstedt
Nach beruflichen Stationen in Dresden, Halle (Saale), Wolfenbüttel und Frankfurt am Main war Dr. Matthias Meinhardt Leiter und Geschäftsführer der Reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek Wittenberg. 2025 wurde er in die Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen berufen.
Forschungsschwerpunkte
Die Forschungsschwerpunkte Meinhardts lagen zunächst auf der sozial-, wirtschafts- und Kulturgeschichte spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Städte. Später wandte er sich der Geschichte europäischer Fürstenhöfe zu, wobei Rekrutierung, Karriereverläufe und politische Einflussmöglichkeiten von Hofgeistlichen besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. Jüngere Forschungen widmen sich vor allem Themen der Reformations- und Konfessionsgeschichte, der Wissensgeschichte sowie der Kommunikations- und Mediengeschichte. Außerdem beschäftigt er sich mit vormodernen Kriegsunternehmern.
Vortrag: “Die Universität Helmstedt und der Krieg. Ein Rückblick anlässlich der Universitätseröffnung vor 450 Jahren", Samstag, 26.09.2026, 10.00 Uhr
Professor für moderne europäische Geschichte an der University of Leeds (Yorkshire, Nordengland)
Prof. Dr. Holger Afflerbach lehrte an amerikanischen und britischen Hochschulen. Er ist Gründungsmitglied des Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (AKM) und hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur europäischen internationalen Politik von den 1870er Jahren bis 1919 und zur Militärgeschichte verfasst.
Vortrag: “Das Versagen der Diplomatie im Ersten Weltkrieg”, Samstag, 26.09.2026, 11.00 Uhr
Professorin für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Politikberaterin
Prof. Dr. Marie-Janine Calic war Gastwissenschaftlerin in Harvard und Gastprofessorin am College of Europe/Natolin. Außerhalb ihrer Festanstellung arbeitete sie für den Sonderkoordinator des Stabilitätspakts für Südosteuropa in Brüssel, das UNPROFOR-Hauptquartier in Zagreb und das ICTY in Den Haag.
Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und kommentiert regelmäßig Balkan-Themen in den Medien.
Forschungsschwerpunkte:
Prof. Dr. Marie-Janine Calic bearbeitet die Geschichte Südosteuropas. Zahlreiche Publikationen befassen sich mit Jugoslawien und seinen Nachfolgestaaten. Zu den thematischen Schwerpunkten gehören unter anderem deutsche und europäische Balkanpolitik, Konfliktbearbeitung und internationale Friedenssicherung, Erinnerungs- und Vergangenheitspolitik sowie die Geschichte des Kalten Krieges in Südosteuropa.
Vortrag: “Diplomatie in den Jugoslawienkriegen 1991-2001", Samstag, 26.09.2026, 12.00 Uhr
Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main
Mendel zählt heute zu den profiliertesten Stimmen in den Debatten über Erinnerungskultur, Identitätspolitik und Antisemitismus. Prof. Dr. Meron Mendel veröffentlichte zahlreiche Fachbeiträge und Bücher, darunter „Über Israel reden. Eine deutsche Debatte“, 2023, das für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert war, sowie den gemeinsam mit Heinz Bude herausgegebenen Band „Kunst im Streit“ (Campus 2025) zur Debatte um Documenta 15.
Regelmäßig schreibt er Essays und Kommentare für Der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und weitere Leitmedien. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Saba-Nur Cheema verfasst er seit 2021 die FAZ-Kolumne „Muslimisch-Jüdisches Abendbrot“, die 2024 als Essayband bei Kiepenheuer & Witsch erschien.
Vortrag: “Israel und Palästina - Ein auswegloser Krieg?”, Samstag, 26.09.2026, 15.30 Uhr
Historiker, Professor für Geschichte Osteuropas an der Universität München
Prof. Dr. Martin Schulze Wessel ist seit 2003 Professor für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die Geschichte Russlands und der Sowjetunion, die Geschichte der Ukraine, Polens, Tschechiens und der Slowakei.
Forschungsfelder
Religionsgeschichte Ostmittel- und Osteuropas, Geschichte der Imperien in Osteuropa, Historiographie und Geschichtsdenken in Russland, Geschichte Ostmitteleuropas, vor allem der tschechischen Geschichte seit 1848, Transnationale Beziehungen zwischen Ost-, Mittel- und Westeuropa.
Vortrag: “Russlands Expansion in historischer Perspektive”, Samstag, 26.09.2026, 17.00 Uhr