Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.V.
Stadt Helmstedt

Helmstedter Universitätstage

Referenten

Prof. Dr. Martin Sabrow

Foto: Andy Küchenmeister
  • Geboren 1954 in Kiel
  • 1983-93 Studienrat in Berlin
  • 1993-1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Zeithistorische Studien Potsdam
  • 1996-2004 Projektbereichsleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
  • 1998 wissenschaftlicher Leiter der Helmstedter Universitätstage und Herausgeber der Helmstedter Colloquien
  • 2000 Habilitation an der FU Berlin
  • 2004-2009 Professor für Neueste und Zeitgeschichte an der Universität Potsdam
  • Seit 2004 Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
  • Seit 2009 Professor für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin

Veröffentlichungen u.a.

  • Die verdrängte Verschwörung. Der Rathenau-Mord und die deutsche Gegenrevolution, Frankfurt a.M. 1999
  • Das Diktat des Konsenses. Geschichtswissenschaft in der DDR 1949-1969, München 2001
  • Zeitgeschichte als Streitgeschichte. Große Kontroversen seit 1945, München 2003 (Hrsg. zus. mit Klaus Große Kracht u. Ralph Jessen)
  • Skandal und Diktatur. Formen öffentlicher Empörung im NS-Staat und in der DDR, Göttingen 2004 (Hrsg.)
  • Die Erinnerungsorte der DDR, München 2009 (Hrsg.)
  • "1989" und die Rolle der Gewalt, Göttingen 2012 (Hrsg.)
  • Experiment Einheit. Zeithistorische Essays, Göttingen 2015 (Hrsg. zus. mit Alexander Koch)
  • Historische Authentizität, Göttingen 2016 (Hrsg. zus. mit Achim Saupe)
  • Erich Honecker. Das Leben davor. 1912-1945, München 2016
  • Das 20. Jahrhundert vermessen. Signaturen eines vergangenen Zeitalters, Göttingen 2017 (Hrsg. zus. mit Peter Ulrich Weiß)
  • Schattenorte. Stadtimages und Vergangenheitslasten Göttingen 2017 (Hrsg. zus. mit Stefanie Eisenhuth)
  • Mythos der Revolution. Karl Liebknecht, das Berliner Schloss und der 9. November 1918, München 2018 (zus. mit Dominik Juhnke und Judith Prokasky)
  • Die versammelte Zunft. Historikerverband und Historikertage 1893-2000. Zwei Bände, Göttingen 2018 (zus. mit Matthias Berg, Olaf Blaschke, Jens Thiel und Krijn Thijs)
  • Die letzten Generalsekretäre. Kommunistische Herrschaft im Spätsozialismus, Berlin 2018 (Hrsg. zus. mit Susanne Schattenberg)

Dr. Wolfgang Schäuble

Foto: © Deutscher Bundestag, Fotograf: Achim Melde
  • Geboren 1942 in Freiburg
  • 1971 Promotion nach Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
  • Seit 1972 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • 1981 - 1984 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
  • 1984 - 1989 Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes
  • 1989 - 1991 Bundesminister des Innern
  • Seit 1989 Mitglied im Bundesvorstand der CDU
  • 1991 - 2000 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
  • 1998 - 2021 Bundesvorsitzender der CDU und Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands
  • 2002 - 2005 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Außen-, Sicherheits- und Europapolitik
  • 2005 - 2009 Bundesminister des Innern
  • 2009 - 2017 Bundesminister der Finanzen
  • 2017 - 2021 Präsident des Deutschen Bundestages

Eröffnungsrede: Freitag, 23.09.2022, 17.15 Uhr

Veröffentlichungen u. a.:

  • Der Vertrag. Wie ich über die deutsche Einheit verhandelte, 1991;
  • Und der Zukunft zugewandt, 1994;
  • Und sie bewegt sich doch, 1998;
  • Mitten im Leben, 2000;
  • Scheitert der Westen? – Deutschland und die neue Weltordnung, 2003;
  • Braucht unsere Gesellschaft Religion? Vom Wert des Glaubens, 2009;
  • Zukunft mit Maß: Was wir aus der Krise lernen können, 2009;
  • Grenzerfahrungen – wie wir an Krisen wachsen, 2021.

Prof. Dr. Michael Sommer

  • Geboren 1970 in Bremen
  • 1990–1997 Studium der Alten Geschichte, Geschichte, Klassischen Philologie, Wissenschaftlichen Politik und Vorderasiatischen Archäologie an den Universitäten Freiburg, Basel, Bremen und Perugia
  • 1997–2000 Promotion in Alter Geschichte an der Universität Freiburg. Thema der Arbeit: „Europas Ahnen. Ursprünge des Politischen bei den Phönikern“
  • 2000–2002 Wissenschaftlicher Angestellter am Orientalischen Seminar der Universität Freiburg
  • 2002–2004 Visiting Fellow am Wolfson College, University of Oxford
  • 2005 Habilitation in Alter Geschichte an der Universität Freiburg
  • 2005–2012 Research Lecturer in Ancient History an der University of Liverpool
  • Seit 2012 Professor für Alte Geschichte an der Universität Oldenburg

Veröffentlichungen u. a.

  • Europas Ahnen. Ursprünge des Politischen bei den Phönikern, Darmstadt 2000;
  • Hatra. Geschichte und Kultur einer Karawanenstadt im römisch-parthischen Mesopotamien, Mainz am Rhein 2003;
  • Die Phönizier. Handelsherren zwischen Orient und Okzident, Stuttgart 2005;
  • Politische Morde. Vom Altertum bis zur Gegenwart, Darmstadt 2005;
  • Die Phönizier. Geschichte und Kultur, München 2008;
  • Die Arminiusschlacht. Spurensuche im Teutoburger Wald, Stuttgart 2009;
  • Attentate in der Weltgeschichte. Was haben Sie bewirkt?, Aus Politik und Zeitgeschichte 45–46 (2013), 3–10;
  • Wirtschaftsgeschichte der Antike, München 2013;
  • Syria. Geschichte einer zerstörten Welt, Stuttgart 2016;
  • Geschichte in Quellen. Wirtschaft, Darmstadt 2016 (Hrsg. zus. mit Dorothea Rohde);
  • Palmyra. A history, London 2018;
  • Roms orientalische Steppengrenze. Palmyra – Edessa – Dura-Europos – Hatra. Eine Kulturgeschichte von Pompeius bis Diocletian, Stuttgart 2018;
  • Von Hannibal zu Hitler. „Rom und Karthago“ 1943 und die deutsche Altertumswissenschaft im Nationalsozialismus, Darmstadt 2019 (Hrsg.zus. mit Tassilo Schmitt);
  • Inter duo imperia. Palmyra between West and East, Stuttgart 2020;
  • Die Soldatenkaiser, Darmstadt 2020;
  • Römische Geschichte. Von den Anfängen bis zum Untergang, Stuttgart 2021;
  • Schwarze Tage. Roms Kriege gegen Karthago, München 2021;
  • Dark Rome. Das geheime Leben der Römer, München 2022.

Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma

Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma. © Daniel Reinhardt / Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur
  • Geboren 1952 in Bonn
  • Seit 1981 Vorstand der Arno Schmidt Stiftung
  • Seit 1984 Vorstand der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur
  • 1990 - 2015 Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung (von ihm 1984 gegründet)
  • Seit 1997 Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg

Veröffentlichungen u. a.

  • Folter. Zur Analyse eines Herrschaftsmittels, Hamburg 1991;
  • Der Vorgang des Ertaubens nach dem Urknall, Zürich 1995;
  • Mord am Strand. Allianzen von Zivilisation und Barbarei, Hamburg 1998;
  • Der Liebe Maskentanz. Aufsätze zum Werk Christoph Martin Wielands, Frankfurt/M. 1999;
  • „Wie hätte ich mich verhalten?“ und andere nicht nur deutsche Fragen, München 2001;
  • Verbrechensopfer. Gesetz und Gerechtigkeit, München 2002 (Hrsg. zus. mit Winfried Hassemer);
  • Warum Hagen Jung-Ortlieb erschlug. Unzeitgemäßes über Krieg und Tod, München 2003;
  • Christoph Martin Wieland: Schriften zur deutschen Sprache und Literatur, 3 Bde., Frankfurt/M. 2005 (als Mitherausgeber);
  • Rudi Dutschke Andreas Baader und die RAF, Hamburg 2005 (Hrsg. zus. mit Wolfgang Kraushaar und Karin Wieland);
  • Folter im Rechtsstaat? Hamburg 2005;
  • Über Arno Schmidt. Vermessungen eines poetischen Terrains, Frankfurt/M. 2006;
  • Erneuerung der Kritik. Axel Honneth im Gespräch, Frankfurt/M. 2009 (als Mitherausgeber);
  • Lessing in Hamburg, München 2007;
  • Mehr als ein Champion. Über den Stil des Boxers Muhammad Ali, überarbeitete und erweiterte Neuausgabe, Hamburg 2013;
  • Vertrauen und Gewalt. Versuch über eine besondere Konstellation der Moderne, durchgesehene Neuausgabe, Hamburg 2013;
  • Arno Schmidt: „Na, Sie hätten mal in Weimar leben sollen!“ Über Wieland – Goethe – Herder, Stuttgart 2013;
  • Schriften zur Literatur; 3 Bde., München 2015;
  • Was heißt: einen literarischen Text interpretieren? München 2016;
  • Gewalt als Lebensform. Zwei Reden, Stuttgart 2016;
  • Laozi: Daodejing. Der Weg der Weisheit und der Tugend. Eine Übertragung von Jan Philipp Reemtsma, München 2017;
  • Einige Hunde, Frankfurt/M. 2017;
  • Weg war das Ihmchen!, Zürich 2020 (Hrsg. zus. mit Nikolaus Heidelbach);
  • Helden und andere Probleme. Essays, Göttingen 2020.

Prof. Dr. Carola Dietze

  • Geboren 1973 in Celle an der Aller
  • 2005 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 2005 – 2006 Postdoktorandin im DFG Graduiertenkolleg „Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart“, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 2006 - 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut, Washington, D.C.; Assoziierung an der University of Maryland, College Park
  • 2010 - 2015 Akademische Rätin, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 2011 - 2012 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz
  • 2012 - 2013 Fellowship am Netherlands Institute for Advanced Studies, Wassenaar, Niederlande
  • 2013 Habilitation für Neuere und Neueste Geschichte, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 2015 - 2017 Heisenbergstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • Seit 2017 Professorin für Neuere Geschichte, Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 2022 Visiting Fellowship, Clare Hall, Cambridge, UK

Veröffentlichungen u. a.

  • Nachgeholtes Leben. Helmuth Plessner 1892 – 1985, Göttingen 2006;
  • Niederländisch: Helmuth Plessner, leven en werk. Met een inleiding van Jos de Mul, übersetzt von Marten de Vries, Rotterdam 2015;
  • Die Erfindung des Terrorismus in Europa, Russland und den USA 1858-1866, Hamburg 2016;
  • The Invention of Terrorism in Europe, Russia, and the United States 1858- 1866, übersetzt von David Antal, James Bell und Zachary Murphy King, London/New York 2021;
  • The Oxford Handbook of the History of Terrorism, New York 2022 (Hrsg. zus. mit Claudia Verhoeven);
  • Dynamiken der Sicherheit in Russland im Zeitalter von Revolution und Restauration 1790-1840, 2022 (Hrsg. zus. mit Iwan Iwanov und Nikolaus Katzer;
  • Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Moskau, (Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg, erscheint voraussichtlich Herbst 2022;
  • Russisch: Izmenenie predstavlenij o bezopasnosti v Rossijskoj imperii v epochu revoljucii i restavracii (1790-1840), teilweise aus dem Deutschen übersetzt von Sergei Medvedev, vertraglich zur Veröffentlichung angenommen für die Reihe: Rossija i Evropa vek za vekom (Moskau: ROSSPĖN, erscheint voraussichtlich Herbst 2022.

Prof. Dr. Petra Terhoeven

Prof. Dr. Petra Terhoeven. Foto: Heidi Niemann / Presse Info Dienst Göttingen
  • Geboren 1969 in Düren
  • 1988-1996 Studium der Fächer Geschichte, Germanistik und Italienisch an den Universitäten Köln und Bologna
  • 2002 Promotion zur Dr. phil. an der Technischen Universität Darmstadt
  • 2004-2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kiel
  • 2005-2012 Juniorprofessorin für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte an der Universität Göttingen
  • 2006/07 Gastdozentin an der Universität Luzern
  • 2007/08 Gastdozentin am Deutschen Historischen Institut Rom
  • Seit 2012 Professorin für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte an der Universität Göttingen
  • 2019/20 Richard von Weizsäcker-fellow am St Antony´s College, Oxford

Veröffentlichungen u. a.

  • Liebespfand fürs Vaterland. Krieg, Geschlecht und faschistische Nation in der Gold- und Eheringsammlung 1935/36, Tübingen 2003 (ital. übers. Bologna 2006);
  • Italien, Blicke. Neue Perspektiven auf die italienische Geschichte des späten 19. und 20. Jahrhunderts, Göttingen 2010;
  • Deutscher Herbst in Europa. Der Linksterrorismus der siebziger Jahre als transnationales Phänomen, München 2014;
  • Die Rote Armee Fraktion. Eine Geschichte terroristischer Gewalt, München 2017;
  • Victimhood and Acknowledgement. The Other Side of Terrorism (European History Yearbook 19), München 2019;
  • Exit. Ausstieg und Verweigerung in ‘offenen’ Gesellschaften nach 1945, Göttingen 2020 (Hrsg. zus. m. Tobias Weidner);
  • Strategien der Selbstbehauptung. Vergangenheitspolitische Kommunikation an der Universität Göttingen 1945-1965, Göttingen 2021 (Hrsg. zus. m. Dirk Schumann);

Prof. Dr. Friso Wielenga

Prof. Dr. Friso Wielenga. Foto: Jürgen Peperhowe
  • Geboren 1956 in Rotterdam 
  • 1975 -1984 Studium der Geschichte an der Vrije Universiteit Amsterdam sowie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 1981 Forschungsprojekt beim Wissenschaftlichen Beirat der niederländischen Regierung (WRR) zu niederländischen Deutschlandbildern 1969-1980
  • 1984 – 1988 Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Mitteln der Volkswagenstiftung an der Vrije Universiteit Amsterdam
  • 1989 Promotion zum Thema deutsch-niederländische Beziehungen
  • 1949-1955 an der Vrije Universiteit Amsterdam
  • 1989 – 1990 Dozent im Bereich „Internationale Beziehungen“ an der Rijksuniversiteit Groningen
  • 1990 – 1999 Hauptdozent „Politische Geschichte“ an der Universiteit Utrecht
  • 1992 – 1997 Apl. Professor für moderne deutsche Geschichte und deutsch-niederländische Beziehungen an der Rijksuniversiteit Groningen
  • 1997 – 1999 Apl. Professor für moderne deutsche Geschichte an der Universität Utrecht
  • 1999 – 2021 Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien und Professor für Neueste Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Veröffentlichungen u. a.

  • Duitsland in de Nederlandse pers – altijd een probleem? Drie dagbladen over de Bondsrepubliek 1969-1980, Den Haag 1981 (Hrsg. zus. mit Jürgen C. Hess);
  • West-Duitsland: Partner uit noodzaak. Nederland en de Bondsrepubliek 1949-1955, Utrecht 1989;
  • Duitsland en de democratie 1871-1990, Amsterdam 1992 (Hrsg. zus. mit Jürgen C. Hess);
  • Die überwundene Angst? Die neun Nachbarländer und die deutsche Einheit, Groningen 1994 (Hrsg. zus. mit u.a. Rainer Fremdling);
  • Schatten deutscher Geschichte. Der Umgang mit dem Nationalsozialismus und der DDR-Vergangenheit in der Bundesrepublik, Vierow bei Greifswald 1995;
  • Kannitverstan? Deutschlandbilder aus den Niederlanden, Münster 1995 (Hrsg. zus. mit Bernd Müller);
  • Vom Feind zum Partner. Die Niederlande und Deutschland seit 1945, Münster 2000;
  • Länderbericht Niederlande, Bundeszentrale für politische Bildung Bonn 2004 (Hrsg. zus. mit Ilona Taute);
  • Nachbar Niederlande. Eine landeskundliche Einführung, Münster 2007 (Hrsg. zus. mit Markus Wilp);
  • Die Niederlande. Politik und politische Kultur im 20. Jahrhundert, Münster 2008 (auf Niederländisch: Nederland in de twintigste eeuw, 3. Auflage, Amsterdam 2013);
  • Die Niederlande. Ein Länderbericht, Bundeszentrale für politische Bildung Bonn 2015 (Hrsg. zus. mit Markus Wilp);
  • Geschichte der Niederlande, 3. Auflage Stuttgart 2018; auf Niederländisch Geschiedenis van Nederland. Van de Opstand tot heden, 6. Auflage erscheint Amsterdam 2022; auf Englisch A History of the Netherlands. From the Sixteenth Century to the Present Day, 3. Auflage erscheint London 2022.
  • Op zoek naar stabiliteit. Nederland tijdens de Balkenendejaren 2002-2010, Amsterdam 2022. 

Prof. Dr. Gideon Botsch

Prof. Dr. Gideon Botsch. Foto: MMZ
  • Geboren 1970 in Berlin (West)
  • Studium der Politikwissenschaft am Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin
  • 1999-2003 Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung
  • 2004-2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
  • Seit 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien – Universität Potsdam (MMZ)
  • 2007-2014 Geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte (ZRGG)
  • 2015-2016 Koordination des Ludwig Rosenberg Kollegs „Historische Bezüge zwischen Arbeiterbewegung und Judentum“ des MMZ und der Hans-Böckler-Stiftung
  • Seit 2017 Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus
  • 2018 Außerplanmäßiger Professor an der Universität Potsdam, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Veröffentlichungen u. a.

  • „Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg. Die „Deutschen Auslandswissenschaften“ im Einsatz 1940-1945. Mit einem Geleitwort von Peter Steinbach (= Sammlung Schöningh zur Geschichte und Gegenwart), Paderborn 2006;
  • Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis heute (= Geschichte kompakt), Darmstadt 2012;
  • Jugendbewegung, Antisemitismus und rechtsradikale Politik. Vom „Freideutschen Jugendtag“ bis zur Gegenwart, Berlin/Boston 2014 (= Europäisch-jüdische Studien - Beiträge, Bd. 13 (Hrsg. zus. mit Josef Haverkamp);
  • Jüdischer Widerstand in Europa (1933-1945). Formen und Facetten, Berlin/Boston 2016 (= Europäisch-jüdische Studien - Beiträge, Bd. 27 (Hrsg. zus. mit Julius H. Schoeps, Dieter Bingen);
  • Wahre Demokratie und Volksgemeinschaft. Ideologie und Programmatik der NPD und ihres rechtsextremen Umfelds (= Edition Rechtsextremismus), Wiesbaden 2017;
  • Rechtsrock. Aufstieg und Wandel neonazistischer Jugendkultur am Beispiel Brandenburgs, Berlin: be.bra 2019 (= Potsdamer Beiträge zur Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung, Bd. 1) (Hrsg. zus. mit Jan Raabe, Christoph Schulze);
  • „Umvolkung“ und „Volkstod“. Zur Kontinuität einer extrem rechten Paranoia (= edition pyrrhus, Bd. 5), Ulm 2019 (Hrsg. zus. mit Christoph Kopke);
  • Rechtsparteien in Brandenburg. Zwischen Wahlalternative und Neonazismus, 1990- 2020, Berlin: be.bra 2021 (= Potsdamer Beiträge zur Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung, Bd. 2) (Hrsg. zus. mit Christoph Schulze);

Prof. Dr. Thomas Etzemüller

  • Geboren 1966 in Remagen am Rhein
  • 1988-1995 Studium der Neueren Geschichte (Frühe Neuzeit, Zeitgeschichte), Empirischen Kulturwissenschaften und Kunstgeschichte in Tübingen sowie der Filmwissenschaften in Stockholm
  • 1999-2000 Vertretung einer Assistentenstelle am Seminar für Zeitgeschichte, Universität Tübingen
  • 2000 Promotion
  • 2000-2002 Forschungsstipendiat der DFG (Forschungsprojekt ‚1968‘ in Schweden und Westdeutschland“)
  • 2002-2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 437 „Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“ an der Universität Tübingen
  • 2003-2009 Juniorprofessor für Zeitgeschichte nach 1945 an der Universität Oldenburg
  • 2009-2015 Heisenbergstipendiat der DFG 2010 Habilitation
  • 2014-2015 Vertretung des Lehrstuhls für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der LMU München
  • 2015-2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oldenburg (eigene Stelle/DFG)
  • Seit 2017 Professor für „Kulturgeschichte der Moderne unter besonderer Berücksichtigung Nordeuropas“ an der Universität Oldenburg

Veröffentlichungen u. a.

  • Sozialgeschichte als politische Geschichte. Werner Conze und die Neuorientierung der westdeutschen Geschichtswissenschaft nach 1945, München 2001;
  • Ein ewigwährender Untergang. Der apokalyptische Bevölkerungsdiskurs im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2007;
  • Die Romantik der Rationalität. Alva & Gunnar Myrdal — Social Engineering in Schweden, Bielefeld 2010 (engl. 2014);
  • Biographien. Lesen — erforschen — erzählen, Frankfurt/Main, New York 2012;
  • Romantischer Rhein — Eiserner Rhein. Ein Fluß als imaginary landscape der Moderne, in: Historische Zeitschrift 295, 2012;
  • Der „Vf.“ als biographisches Paradox. Wie wird man zum „Wissenschaftler“ und (wie) lässt sich das beobachten?, in: Alkemeyer, Thomas/Budde, Gunilla/Freist, Dagmar (Hg.): Selbst-Bildungen. Soziale und kulturelle Praktiken der Subjektivierung, Bielefeld 2013;
  • Auf der Suche nach dem Nordischen Menschen. Die deutsche Rassenanthropologie in der modernen Welt, Bielefeld 2015;
  • Brasilia als Experimentalraum und Gesamtkunstwerk, in: Böschen, Stefan/Groß, Matthias/Krohn, Wolfgang (Hg.): Experimentelle Gesellschaft. Das Experiment als wissensgesellschaftliches Dispositiv, Baden-Baden 2017;
  • Social Engineering, Version: 2.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte. Begriffe, Methoden und Debatten der zeithistorischen Forschung, 2017;
  • „Arme Irre“, Pseudowissenschaftler und Friedrich Kittler. Das Antiakademische als Funktion und innere Haltung, in: Mittelweg 36 26, 2017, Gegenwartsdiagnosen. Kulturelle Formen gesellschaftlicher Selbstproblematisierung in der Moderne, Bielefeld 2019 (Hrsg. zus. mit Thomas Alkemeyer/Nikolaus Buschmann);
  • Der Auftritt. Performanz in der Wissenschaft, Bielefeld 2019;
  • Weltbewältigungsinstrument. Die Gruppe zwischen schwerer und kybernetischer Moderne, in: Mittelweg 36 28/29, 2019/20, Fast, public, tweet science: Auftritt und Image von Wissenschaftlern im Zeichen des Virus, 2020;
  • Henning von Rittersdorf: Das deutsche Schicksal. Erinnerungen eines Rassenanthropologen. Eine Doku-Fiktion, Bielefeld 2021;

Stadt Helmstedt

Ansprechpartnerin
Anja Kremling-Schulz
Markt 1
38350 Helmstedt

Kontakt

Telefon: (05351) 17-2500
Telefax: (05351) 17-7001
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