Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.V.
Stadt Helmstedt

Helmstedter Universitätstage

Referenten

Prof. Dr. Martin Sabrow

Foto: Andy Küchenmeister
  • Geboren 1954 in Kiel
  • 1983-93 Studienrat in Berlin
  • 1993-1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Zeithistorische Studien Potsdam
  • 1996-2004 Projektbereichsleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
  • 1998 wissenschaftlicher Leiter der Helmstedter Universitätstage und Herausgeber der Helmstedter Colloquien
  • 2000 Habilitation an der FU Berlin
  • 2004-2009 Professor für Neueste und Zeitgeschichte an der Universität Potsdam
  • Seit 2004 Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
  • Seit 2009 Professor für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin

Veröffentlichungen u.a.

  • Die verdrängte Verschwörung. Der Rathenau-Mord und die deutsche Gegenrevolution, Frankfurt a.M. 1999
  • Das Diktat des Konsenses. Geschichtswissenschaft in der DDR 1949-1969, München 2001
  • Zeitgeschichte als Streitgeschichte. Große Kontroversen seit 1945, München 2003 (Hrsg. zus. mit Klaus Große Kracht u. Ralph Jessen)
  • Skandal und Diktatur. Formen öffentlicher Empörung im NS-Staat und in der DDR, Göttingen 2004 (Hrsg.)
  • Die Erinnerungsorte der DDR, München 2009 (Hrsg.)
  • "1989" und die Rolle der Gewalt, Göttingen 2012 (Hrsg.)
  • Experiment Einheit. Zeithistorische Essays, Göttingen 2015 (Hrsg. zus. mit Alexander Koch)
  • Historische Authentizität, Göttingen 2016 (Hrsg. zus. mit Achim Saupe)
  • Erich Honecker. Das Leben davor. 1912-1945, München 2016
  • Das 20. Jahrhundert vermessen. Signaturen eines vergangenen Zeitalters, Göttingen 2017 (Hrsg. zus. mit Peter Ulrich Weiß)
  • Schattenorte. Stadtimages und Vergangenheitslasten Göttingen 2017 (Hrsg. zus. mit Stefanie Eisenhuth)
  • Mythos der Revolution. Karl Liebknecht, das Berliner Schloss und der 9. November 1918, München 2018 (zus. mit Dominik Juhnke und Judith Prokasky)
  • Die versammelte Zunft. Historikerverband und Historikertage 1893-2000. Zwei Bände, Göttingen 2018 (zus. mit Matthias Berg, Olaf Blaschke, Jens Thiel und Krijn Thijs)
  • Die letzten Generalsekretäre. Kommunistische Herrschaft im Spätsozialismus, Berlin 2018 (Hrsg. zus. mit Susanne Schattenberg)

Prof. Dr. Bernd Roeck

Foto: privat
  • Geboren 1953 in Augsburg
  • 1979 Promotion an der LMU München
  • 1986 - 1990 Direktor des Deutschen Studienzentrums in Venedig
  • 1987 Habilitation an der LMU München
  • 1990 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Augsburg
  • 1991 - 1999 Professor für mittelalterliche und neuere Geschichte an der Universität Bonn
  • 1996 - 1999 Generalsekretär des Zentrums für europäische Exzellenz Villa Vigoni (Loveno di Menaggio/ Como)
  • 1999 - 2019 Professor für Allgemeine Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich/ Schweiz

Weitere Funktionen u. a.

  • Mitglied des Senatsausschusses für Graduiertenkollegs der DFG (1996- 2002);
  • Team Leader (mit Herman Roodenburg) im Projekt  “Cultural Exchange in Early Modern Europe, c. 1400- c. 1700”, Team 4: “Man and Material Goods”;
  • “European Science Foundation” (Strasbourg); Vorsitzender des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung (1998- 2017);
  • Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich (2009- 2011);
  • Ko- Kurator der Ausstellung „Europa in der Renaissance“, Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich  (2016);
  • Vorsitzender des Leitenden Ausschusses des Weiterbildungsstudienganges „Applied History“, Universität Zürich (2006- 2018);
  • Mitglied des Istituto Veneto di scienze, lettere ed arti (Venedig/ Italien);
  • Mitglied der Accademia degli Agiati (Rovereto/ Italien);
  • Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte des Germanischen Nationalmuseums (Nürnberg, bis 2018) und des Deutschen Historischen Instituts Rom (bis 2019).  

Preise, Auszeichnungen

  • Habilitationspreis der LMU München (1987);
  • Ritterkreuz des Verdienstordens der Republik Italien (1996);
  • Philip Morris- Preis (2001); Verdienstmedaille der Stadt Augsburg.

Monographien u. a.

  • Leonardo. Der Mann, der alles wissen wollte. Biographie, 3. durchgesehene Aufl. München 2019 (chinesische Übersetzung: China South Booky Culture Media, Beijing, in Vorbereitung)
  • Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance,4. Aufl. München 2018, Sonderausgabe 2. Aufl. München 2020 (chinesische Ausgabe: Shanghai Dook Publishing, Shanghai, amerikanische Ausgabe: Princeton University Press, Princeton NJ, italienische Ausgabe: Hoepli, Milano; alle in Vorbereitung)
  • Ketzer, Künstler und Dämonen. Die Welten des Goldschmieds David Altenstetter. Eine Geschichte aus der Renaissance, München 2009
  • Mörder, Maler und Mäzene. Piero della Francescas „Geißelung“. Eine kunsthistorische Kriminalgeschichte, München 2006, 5. Aufl. 2010 (italienische Ausgabe: Piero della Francesca e l’assassino: Bollati Boringhieri, Torino 2007, koreanische Ausgabe: Changbi Publishers Seoul 2011)
  • Geschichte Augsburgs, München 2005, 2., durchges. Aufl. 2017
  • Die Nase Italiens. Federico da Montefeltro, Herzog von Urbino (mit Andreas Tönnesmann), Berlin 2005, TB-Ausgabe Berlin 2007 (italienische Ausgabe: Federico da Montefeltro. Arte, stato e mestiere delle armi, Einaudi: Torino 2009, japanische Ausgabe Chuokoron-Shinsha: Tokyo 2017)
  • Das historische Auge. Kunstwerke als Zeugen ihrer Zeit. Von der Renaissance zur Revolution, Göttingen 2004
  • Florenz 1900. Die Suche nach Arkadien, München 2001 (koreanische Übersetzung: LeeBook Publishing: Seoul 2005; engl. Übersetzung: „Florence 1900. The Quest for Arcadia”, Yale University Press: New Haven/ London 2009)
  • Der junge Aby Warburg, München 1996
  • Außenseiter, Randgruppen, Minderheiten. Fremde im frühneuzeitlichen Deutschland, Göttingen 1993 (japanische Übersetzung: Shōwadō: Kyoto 2001)
  • Arte per l'anima, arte per lo stato. Un doge del tardo Quattrocento ed i segni delle immagini, Sigmaringen 1991 (Centro Tedesco di Studi Veneziani, Quaderno 40)
  • Als wollt die Welt schier brechen. Eine Stadt im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges, München 1991 (ND München 2018)
  • Lebenswelt und Kultur des Bürgertums in der frühen Neuzeit, München 1991 (Enzyklopädie deutscher Geschichte 9), 2. erweiterte Aufl. 2011 (engl. Übersetzung: „Civic Culture and Everyday Life in Early Modern Germany“, Brill: Leiden/Boston 2010)
  • Eine Stadt in Krieg und Frieden. Studien zur Geschichte der Reichsstadt Augsburg zwischen Kalenderstreit und Parität, 2 Teilbände, Göttingen 1989 (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 37).

Prof. Dr. Matthias Steinbach

Foto: privat
  • Geboren 1966 in Jena
  • 1988 - 1993 Studium der Geschichte, Sportwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Philosophie und Kunstgeschichte in Jena
    Studienaufenthalte in Rom, Sevilla, Paris und Metz
  • 1993/1995 I. und II. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien
  • 1998/2001 Promotion zur Biographie Alexander Cartellieris
  • 2005/2008 Habilitation zum Thema "Ökonomisten, Philanthropen, Humanitäre – Professorensozialismus in der akademischen Provinz“
  • 1998 - 2007 Mitarbeiter am Historischen Institut und Lehrtätigkeit am Christlichen Gymnasium in Jena
  • 2006/07 Vertretung der Professur für Didaktik der Geschichte an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Seit 2007 Professor für Geschichte und Geschichtsdidaktik an der TU Braunschweig

Publikationen, Bücher u. a.

  • Universitätserfahrung - Ost. Gespräche mit DDR- Hochschullehrern (Hrsg.), Jena 2005.
  • Ketzer, Käuze, Querulanten. Außenseiter im universitären Milieu (als Herausgeber gemeinsam mit M. Ploenus), Jena 2008.
  • Wie der gordische Knoten gelöst wurde. Anekdoten der Weltgeschichte historisch erklärt (Hrsg.), Stuttgart 2011.
  • Kartoffeln mit Flöte. Friedrich der Große. Stimmen - Gegenstimmen - Anekdotisches (Hrsg.), Stuttgart 2011.
  • Prüfstein Marx. Zu Edition und Rezeption eines Klassikers (als Herausgeber gemeinsam mit M. Ploenus), Berlin 2013.
  • Alexander Cartellieri. Tagebücher eines deutschen Historikers. Vom Kaiserreich bis in die Zweistaatlichkeit (1899-1953) (= Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts. Band 69) (als Herausgeber gemeinsam mit U. Dathe), München 2014.
  • Mobilmachung 1914. Ein literarisches Echolot (Hrsg.), Stuttgart 2014.
  • Der Fall Hodler, Krieg um ein Gemälde 1914 - 1919, Berlin 2014.
  • Von der Spiegelgasse in den Kreml. Lenins Reise nach Russland 1917, Berlin 2017.
  • "Hitler war'n Spast und 'n Massenmörder. Was soll ich seine Biographie lesen". Mein Kampf in der Schule. Eine Diskussion, Schellerten 2018.
  • Das Opernglas der Herzogin: Biografien in Selbstzeugnissen (als Herausgeber zusammen mit S. Donner), Schellerten 2019.
  • "Also sprach Sarah Tustra": Nietzsches sozialistischen Irrfahrten, Halle 2020.

Dr. Katja Stopka

Foto: privat
  • Geboren 1964 in Duisburg
  • 1986 – 1992 Studium der Romanistik und Geschichte sowie des Bibliothekswesens an der Sorbonne Paris und der Freien Universität Berlin mit abschließendem Diplom für den gehobenen Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken
  • 1992 – 1998 Zweitstudium der Germanistik (Neuere Deutsche Literatur) und der Informations- und Bibliothekswissenschaften an der Freien Universität Berlin mit abschließendem Magister
  • 1998 – 2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Forschungsprojekt Derealisierung und Digitalisierung. Literatur- und Mediengeschichte an der Freien Universität Berlin
  • 2002 – 2004 Bibliothekswissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Forschungsprojekt zur literaturwissenschaftlichen Erschließung von Kinder- und Jugendliteratur der DDR an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2005 Promotion an der Freien Universität Berlin
  • 2005 - 2013 Leiterin der Bibliothek und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
  • 2006 - 2011 Lehrbeauftragte am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und am Institut für Germanistik der Universität Potsdam
  • 2013 - 2017 Projektleiterin des Forschungsprojekts: Das Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ (1955-1993) am Deutschen Literaturinstitut Leipzig
  • Seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin des Publikationsreferats am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Veröffentlichungen u. a.

  • Rauschen. Seine Phänomenologie und Semantik zwischen Sinn und Störung, hrsg. zus. mit Andreas Hiepko. Würzburg 2001;
  • Semantik des Rauschens. Über ein akustisches Phänomen in der deutschsprachigen Literatur. München 2005;
  • Populäre Geschichtsschreibung. Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft, hrsg. zus. mit Jan-Holger Kirsch u. Achim Saupe. In: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 6 (2009), H. 3.;
  • Beobachtete Beobachter’. Literarische Derealisierungstendenzen von Kriegsperspektiven. Am Beispiel der Journalistenromane Die Fälschung von Nicolas Born und Das Handwerk des Tötens von Norbert Gstrein. In: Kriegsdiskurse in Literatur und Medien nach 1989, hrsg. von Carsten Gansel und Heinrich Kaulen. Göttingen 2011, S: 119-136;
  • Schreiben lernen im Sozialismus. Das Institut für Literatur „Johannes R. Becher“. Zus. mit Isabelle Lehn und Sascha Macht. Göttingen 2018;
  • Halbfabrikate. DDR-Literatur der 1970er Jahre im Zeichen ästhetischer Intermedialisierung. In: Tendenzen und Perspektiven der gegenwärtigen DDR-Literatur-Forschung hrsg. von Kathrin Max. Würzburg 2016, S. 143-160;
  • Erfahrungs- und Erwartungslandschaften. Ästhetische Authentisierungsstrategien des Sozialismus in der DDR, zus. mit Michael Ostheimer. In: Christoph Classen, Achim Saupe, Hans-Ulrich Wagner (Hg.): Historische Authentizität und Medien. Berlin 2021.

Prof. Dr. Malte Thießen

Foto: privat
  • Geboren 1974 in Hamburg
  • 1996 - 2003 Studium der Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg, Erstes Staatsexamen für das Höhere Lehramt
  • 2003 - 2006 Promotion in Neuerer Geschichte an der Universität Hamburg als Stipendiat der Landesgraduiertenförderung
  • 2007 - 2008 Lehrbeauftragter am Fachbereich Kulturwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg
  • 2007 - 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) als Postdoc-Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung
  • 2009 - 2010 Studienreferendar an einer Hamburger Gesamtschule, Zweites Staatsexamen
  • November 2010 bis Januar 2017 Juniorprofessor für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Oldenburg
  • seit März 2015 Redakteur der Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus (BGNS)
  • Oktober 2015 bis Januar 2016 Research Fellow am German Historical Institute London
  • Januar 2017 Habilitation für das Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Oldenburg
  • Seit Februar 2017 Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte

Veröffentlichungen u. a.

  • Eingebrannt ins Gedächtnis. Hamburgs Gedenken an Luftkrieg und Kriegsende 1943 bis 2005, München 2007;
  • Luftkrieg. Erinnerungen in Deutschland und Europa, Göttingen 2009 (Hrsg. gemeinsam mit Jörg Arnold und Dietmar Süß);
  • „Volksgemeinschaft“ als soziale Praxis. Neue Forschungen zur NS-Gesellschaft vor Ort, Paderborn 2013 (Hrsg. gemeinsam mit Dietmar von Reeken);
  • Zeitgeschichte der Vorsorge. Themenheft von Zeithistorische Forschungen 10 (2013) (Hrsg. gemeinsam mit Marie Schenk und Jan-Holger Kirsch);
  • Infiziertes Europa. Seuchen im langen 20. Jahrhundert, München 2014 (Hrsg.);
  • Ehrregime. Akteure, Praktiken und Medien lokaler Ehrungen in der Moderne, Göttingen 2016 (Hrsg. gemeinsam mit Dietmar von Reeken);
  • Immunisierte Gesellschaft. Impfen in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 2017;
  • Islamische Welten, Seelze 2017 (Hrsg. gemeinsam mit Dietmar von Reeken);
  • Städte im Nationalsozialismus. Urbane Räume und soziale Ordnungen, Göttingen 2017 (Hrsg. gemeinsam mit Winfried Süß);
  • Vorsorgen in der Moderne. Akteure, Räume und Praktiken, Berlin 2017 (Hrsg. gemeinsam mit Nicolai Hannig);
  • krank machen. Themenheft von WerkstattGeschichte 78 (2018) (Hrsg. gemeinsam mit Yvonne Robel);
  • Rathausplätze als Arenen urbaner Selbstverständigung. Themenheft von Moderne Stadtgeschichte 1/2019 (Hrsg. gemeinsam mit Christoph Strupp);
  • Psychiatriegeschichte als Beitrag zur regionalen Zeitgeschichte. Themenheft von Westfälische Forschungen 70 (2020) (Hrsg. gemeinsam mit Jens Gründler und Hans-Walter Schmuhl);
  • Gesundheitsökonomien. Themenheft von Zeithistorische Forschungen 17 (2020) (Hrsg. gemeinsam mit Hartmut Berghoff);
  • Aus Seuchen lernen?, Bonn 2021 (gemeinsam mit Philipp Osten);
  • Auf Abstand. Eine Gesellschaftsgeschichte der Corona-Pandemie, Frankfurt/Main 2021 (erscheint vorauss. Okt.)

Dr. Jutta Braun

Foto: privat
  • Geboren 1967 in Köln
  • Studium der Zeitgeschichte, Osteuropäische Geschichte und Sinologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Stipendiatin der Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung
  • 1999 Promotion zur politischen Justiz in der DDR
  • 1999 - 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Zeitgeschichte des Sports der Universität Potsdam
  • 2004 - 2006 Stipendiatin des NOK für Deutschland
  • 2010 - 2013 Forschungsprojekt am Zentrum für Zeithistorische Forschung zur Friedlichen Revolution in Potsdam und Brandenburg
  • Seit 2004 Vorstand des Zentrums deutsche Sportgeschichte
  • 2010 - 2017 Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in der Abteilung IV "Regime des Sozialen"
  • 2012 Gutachterin der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur“ des Brandenburger Landtages
  • Seit 2012 Beirat im „Global History of Sport in the Cold War“-Project
  • 2014 - 2015 Wissenschaftliche Mitarbeit für die "Unabhängige Kommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes"
  • 2014 - 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität Stuttgart, Lehrstuhl Prof. Dr. Wolfram Pyta
  • Seit Juli 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in der Abteilung IV "Regime des Sozialen"

Veröffentlichungen u. a.

  • Wirtschaftsstrafrecht und Enteignungspolitik in der SBZ/DDR. Die Zentrale Kommission für staatliche Kontrolle 1948-1953. München 1999;
  • Sportstadt Berlin im Kalten Krieg. Prestigekämpfe und Systemwettstreit. Berlin 2006 (hg. zus. mit Hans Joachim Teichler);
  • Vergessene Rekorde. Wissenschaftlicher Begleitband zur Ausstellung. Berlin 2009 (zus. mit Hans Joachim Teichler/Berno Bahro);
  • Ästhetik und Politik. Deutsche Sportfotografie im Kalten Krieg. Hildesheim 2010 (zus. mit René Wiese);
  • Agonie und Aufbruch. Das Ende der SED-Herrschaft und die Friedliche Revolution in Brandenburg. Potsdam 2014. (hg. zus. mit Peter Ulrich Weiß);
  • Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in Thüringen. Göttingen 2015 (zus. mit Michael Barsuhn);
  • Von der Bühne auf die Straße. Theater und Friedliche Revolution in der DDR. Berlin 2016 (zus. mit Michael Schäbitz);
  • Berlin 1936. Die Geschichte von Gretel Bergmann und Dora Ratjen. Berlin 2009 (zus. mit Berno Bahro);
  • Im Riss zweier Epochen. Potsdam in den 1980er und frühen 1990er Jahren. Berlin 2017 (zus. mit Peter Ulrich Weiß);
  • Porsche. Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke. München 2017 (zus. mit Wolfram Pyta/Nils Havemann);
  • Das Kultusministerium in Württemberg, in: Pyta, Wolfram/Paletschek, Sylvia/Engehausen, Frank (Hg.): Die badischen und württembergischen Landesministerien in der Zeit des Nationalsozialismus, Bd. 1/2. Stuttgart 2018, S. 845-917;
  • Politische Medizin. Das Ministerium für Gesundheitswesen der DDR (i. E. Göttingen 2021)

Prof. Dr. Philip Manow

Foto: Markus Ziehlke
  • Geboren 1963 in Hamburg
  • 1985 - 1990 Studium der Politikwissenschaft in Marburg und Berlin
  • 1994 Promotion zum Dr. rer. pol. an der Freien Universität Berlin, Institut für Politische Wissenschaften
  • 1990 - 1999 Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck Institut für Gesellschaftsforschung, Köln
  • 1999 - 2000 Visiting Scholar Center for European Studies, Harvard
  • 2000 - 2002 Hochschulassistent an der Universität Konstanz
  • 2002 Habilitation und Erteilung der venia legendi für Politikwissenschaft an der Universität Konstanz
  • 2002 - 2006 Forschungsgruppenleitung am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
  • 2006 Professeur invité Science Po, Paris
  • 2007 - 2009 Professur an der Universität Konstanz
  • 2009 - 2010 Professor an der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg
  • Seit 2010 Professur für ‘Vergleichende Politische Ökonomie’ der Universität Bremen
  • 2014/2015 Fellow am Wissenschaftskolleg, Berlin
  • 2017/2018 Fellow am Kolleg des Exzellenzclusters "Kulturelle Grundlagen von Integration" der Universität Konstanz
  • 2018 Zuwahl in die sozialwissenschaftliche Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • 2021/2022 Fellow am The New Institute, Hamburg

Veröffentlichungen u. a.

  • In the King’s Shadow. The Political Anatomy of Democratic Representation. Oxford 2010;
  • Politische Ursprungsphantasien – Der Leviathan und sein Erbe. München: Konstanz 2011;
  • Mixed Rules, Mixed Strategies. Parties and Candidates in Germany’s Electoral System, Essex 2016;
  • Die zentralen Nebensächlichkeiten der Demokratie. Von Applausminuten, Föhnfrisuren und Zehnpunkteplänen, Hamburg 2017;
  • Die Politische Ökonomie des Populismus, Frankfurt am Main 2018;
  • Social Protection, Capitalist Production. The Bismarckian Welfare State and the German Political Economy 1880-2015, Oxford 2020;
  • (Ent-)demokratisierung der Demokratie. Berlin 2020.

Livestream

Interessierte, die aufgrund begrenzter Platzkapazitäten keinen Platz im Juleum bekommen werden, können die Helmstedter Universitätstage per Livestream mitverfolgen. Der Link zum Livestream wird zu gegebener Zeit hier veröffentlicht.

Anmeldung und Hygieneregeln

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