19.30 Uhr: Kino-Sondervorstellung "An jenen Tagen"
Kino Roxy Lichtspiele, Nordertor 2, Helmstedt
"In jenen Tagen" ist ein Episodenfilm, der 1946/1947 nach einer Idee und unter der Regie von Helmut Käutner entstand. Darin berichtet ein Auto von den Schicksalen seiner ehemaligen Besitzer während der NS-Diktatur. „Schwerlich ist in der ganzen deutschen Nachkriegsliteratur so tonlos, so im ‚Nebenbeigesprochenen‘ und so haargenau die kennzeichnende Sprache der Tyrannei festgehalten“, schrieb im Jahr 1948 “Die Gegenwart” über den Film. Weitere Informationen zu “In jenen Tagen” auf Uni-Kino.
Im Anschluss an den Film folgt eine Diskussion mit der Filmhistorikerin Anna Kokenge (Berlin) und dem Publikum. Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow (Berlin/Potsdam)
Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit den Helmstedter Kinobetreibern.
Eintritt frei – um Spenden wird gebeten
Anmeldungen zum Uni-Kino:
auf www.helmstedterkinos.com oder per Telefon im Roxy Kino, Tel: (05351) 33238
Juleum Helmstedt, Collegienstraße 1
16.30 Uhr: Begrüßung
Wittich Schobert, Bürgermeister der Stadt Helmstedt
Tobias Henkel, Vorsitzender des Beirats der Helmstedter Universitätstage
16.45 Uhr: Grußwort
Maria-Rosa Berghahn, Direktorin Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
17.00 Uhr: HELMSTEDT LECTURE - Biographie und Zeitenwende
Prof. Dr. Gesine Schwan (Berlin)
18.30 Uhr: Einführung ins Tagungsthema
Prof. Dr. Martin Sabrow (Potsdam/Berlin)
18.45 Uhr: Vortrag "Zerstörung ohne Ausweg? Der Dreißigjährige Krieg in Norddeutschland"
Prof. Dr. Siegrid Westphal (Osnabrück)
20.00 Uhr: Vortrag “Wie Kriege enden. Historische Perspektiven”
Prof. Dr. Jörn Leonhard (Freiburg)
Juleum Helmstedt, Collegienstraße 1
10.00 Uhr: Regionalvortrag "Die Universität Helmstedt und der Krieg. Ein Rückblick anlässlich der Universitätseröffnung vor 450 Jahren"
Dr. Matthias Meinhardt (Helmstedt)
11.00 Uhr Vortrag "Das Versagen der Diplomatie im Ersten Weltkrieg
Prof. Dr. Holger Afflerbach (Leeds)
12.00 Uhr: Vortrag "Diplomatie in den Jugoslawienkriegen 1991-2001"
Prof. Dr. Marie-Janine Calic (München)
14.30 Uhr: Vortrag „Zwei Wege vom Krieg zum Frieden. Alliiertes Siegerhandeln nach 1918 und 1945“
Prof. Dr. Martin Sabrow (Berlin/Potsdam)
15.30 Uhr: Vortrag “Israel und Palästina - ein auswegloser Krieg?”
Prof. Dr. Meron Mendel (Frankfurt am Main)
17.00 Uhr: Vortrag "Russlands Expansion in historischer Perspektive"
Prof. Dr. Martin Schulze Wessel (München)
18.00 Uhr: “Wege aus dem Krieg”
Abschlussdiskussion der Referentinnen und Referenten
19.00 Uhr: Autorenlesung und Diskussion "Krieg ohne Ende? Reden über den Weg zum Frieden"
Henning Noske: „Journalismus! Meine Bilanz“
Zwischen Schreibmaschine und Livestream, Kaltem Krieg, Glasnost und neuem Krieg, Lebensort Redaktion und Home-Office, Vertrauensanker und „Lügenpresse“, menschlicher Empathie und KI - Henning Noske blickt in diesem Buch auf mehr als vier Jahrzehnte bei der Zeitung zurück. Journalismus! ist seine Bilanz. Und wieder ein Lese- und Lernbuch über den schönsten Beruf der Welt. Prall gefüllt mit persönlichen Erinnerungen, Analysen und kritischen Anmerkungen.
Im Anschluss an die Lesung folgt eine Diskussion mit dem Publikum.
Henning Noske, Jahrgang 1959, ist Journalist, Autor und Moderator in Braunschweig. Von 1982 bis 2025 war er Lokalredakteur, Sportredakteur, Chefreporter, Wissenschaftsredakteur und schließlich 12 Jahre lang Lokalchef der Braunschweiger Zeitung.
Der Eintritt ist frei
Aufgrund begrenzter Platzkapazität wird um vorherige Anmeldung gebeten. Bitte nutzen Sie hierfür das Anmeldeformular.
Information:
Telefon: (05351) 17-2500 oder 17-7777
Email: info@universitaetstage.de
10.00 Uhr: Universitätsgottesdienst
St.-Stephani-Kirche, Großer Kirchhof 6, Helmstedt
Predigt: “Versöhnung statt Vergeltung”
Leitender Militärdekan Dirck Ackermann, Evangelisches Kirchenamt für die Bundeswehr
63 Jahre, geboren am 30. Oktober 1962 in Bad Segeberg, verheiratet, drei Kinder (28, 26, 23 J.)
BERUFLICHER WERDEGANG
01.1998 – heute Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr
03.2005 - heute Referatsleiter im Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr
(Leitender Militärdekan)
zuständig für Theologischen Grundsatz, Gemeinde, Seelsorge, Publizistik,
Ökumene und internationale Kontakte
• Friedensethische Grundlagenforschung und ihre Anwendung im politischen
Diskurs
• Mitarbeit bei der Weiterentwicklung der Inneren Führung
• Neukonzeption des Lebenskundlichen Unterrichts
• Seelsorgliche Interventionen im Verteidigungsfall (national u. international)
• Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift „JS – Das Evangelische
Magazin für junge Leute beim Bund“ und Leiter der Redaktion
„zur sache.bw. Evangelische Kommentare zu Fragen der Zeit“2022 – bis heute Mitglied im Kammernetzwerk der Evangelischen Kirche in Deutschland
(darin zuständig für die Erarbeitung eines neuen friedensethischen
Grundlagentextes)
2016 – heute Mitglied im Vorstand des Freundeskreises der Bundesakademie für Sicherheitspolitik
(BAKS) (seit 2022 Vorsitzender)
2014 - 2020 Geschäftsführer der Steuerungsgruppe und des Wissenschaftlichen
Beirats des Konsultationsprozesses an der Forschungsstätte Evangelische
Studiengemeinschaft (FEST) „Orientierungswissen zum Gerechten
Frieden“
2012 - 2022 Mitglied der Steuerungsgruppe des Diskursprojekts der Evangelischen
Akademien in Deutschland “dem Frieden in der Welt zu dienen”
2012 Sprecher Kernseminar für Sicherheitspolitik an der BAKS
2010 - 2025 Stellvertreter Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Zentrums
für Ethische Bildung in den Streitkräften
Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft „Ethische Bildung in den Streitkräften“
(jetzt „Theologisch-Ethische Arbeitsgemeinschaft“)2006 – heute Mitglied in nationalen und internationalen kirchlichen Gremien, u. a. Chair
Military Chaplaincies Strategic Coordination Group, International Military
Chief of Chaplains Conference; Konferenz für Friedenarbeit im Raum der
Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD); Vorbereitungskreis EKD-Themensynode
„Frieden“, Friedenswerkstatt der EKD
01.2000 – 02.2005 Evangelischer Standortpfarrer Hamburg II (Militärdekan)
05.2002-11.2002 HQ Base / SFOR Theatre Chaplain am Hauptquartier
Stabilization Force in Sarajewo (Bosnien und Herzegowina)
01.1998 – 12.1999 Evangelischer Standortpfarrer, Kiel
10.1997 – 08.2001 Lehrauftrag am Institut für alttestamentliche Wissenschaft und
Biblische Archäologie der Theologischen Fakultät zu Kiel anschließend
am Fachbereich Ev. Theologie der Universität Hamburg
08.1995 – 12.1997 Pastor zur Anstellung in der Nordelbischen Kirche (beauftragt
mit der Verwaltung der 2. Pfarrstelle der Martinskirchengemeinde
Kiel)
STUDIUM UND AUSBILDUNG
1993 – 1995 Vikariat in der Vicelin Kirchengemeinde, Norderstedt
1989 - 1993 Promotionsstudiengang in Orientalistik und Ev. Theologie an der
Christian-Albrechts-Universität Kiel, Arbeit an einer Dissertation im Fach
Altes Testament (Prof. Dr. Dr. Herbert Donner) zum Thema „August Klostermann
und der Pentateuch. Ein forschungsgeschichtlicher Beitrag zur
Diskussion um das Pentateuchproblem“ (erschienen in Neukirchen 1997)
• 1997 Promotion zum Doktor der Theologie
• 1992 Teilnahme am Lehrkurs des Deutschen Evangelischen Instituts
für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (finanziert durch die
EKD) (3-monatiger Aufenthalt in Jordanien und Syrien)
1986 – 1989 Studium der Evangelischen Theologie an der Christian-Albrechts-Universität
Kiel
Abschluss: Erstes Kirchliches Examen
1985 - 1986 Theologisches Studienjahr Jerusalem Dormition Abbey, Studienjahr in
Verbindung mit der Theologischen Fakultät des Athenäums St. Anselmo
in Rom, finanziert durch ein Stipendium des Deutschen Akademischen
Austauschdienstes
1982 - 1985 Studium der Evangelischen Theologie an der Christian-Albrechts-Universität
Kiel
Geboren 1976 in Oldenburg
Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau studierte Katja Witte-Knoblauch Evangelische Theologie in Bethel, Bochum, Montpellier und Kiel. Nach mehreren Stationen als Pfarrerin in der Oldenburgischen und Braunschweigischen Landeskirche wurde Witte-Knoblauch Dompfarrerin am Braunschweiger Dom. Seit 2020 ist sie Pröpstin in Helmstedt, Pfarrerin der Georg Calixt Gemeinde und seit 2026 auch Pröpstin in Königslutter.