Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.V.
Stadt Helmstedt

Helmstedter Universitätstage

Helmstedter Uni-Kino

Traditionell werden die Helmstedter Universitätstage jedes Jahr am Donnerstagabend mit einem Kinofilm eröffnet. Aufgrund positiver Resonanz und Nachfrage ist dieses Format im Jahr 2018 zu einer Veranstaltungsreihe gewachsen.

„Wir freuen uns, jetzt weitere Helmstedter Uni-Kino-Abende anbieten zu können“, erklärte Erster Stadtrat Henning Konrad Otto damals. Als Vorsitzender des Vereins Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e. V., in dessen Trägerschaft in Universitätstage stattfinden, dankte Otto besonders den Helmstedter Kinobetreibern Matthias Torkler und Harald Pape. Sie stellen ihr Roxy-Kino alljährlich für die kostenfreie Teilnahme an den Filmabenden zur Verfügung.

Die Filme, die im Helmstedter Uni-Kino gezeigt werden, lehnen sich inhaltlich an das jeweilige Thema der Helmstedter Universitätstage an. Die Veranstaltungen finden jeweils im Kino "Roxy Lichtspiele", Nordertor 2 in Helmstedt statt.

Programm Helmstedter Uni-Kino 2021

im Helmstedter Kino Roxy Lichtspiele“, Nordertor 2 in Helmstedt

Das Helmstedter Uni-Kino steht unter dem Motto der jährlichen Helmstedter Universitätstage. Folgende Filme werden in diesem Jahr im Roxy Kino gezeigt, verbunden mit einer anschließenden Diskussion unter Einbindung des Publikums:

18.07.2021, 11.00 Uhr Gevatter Tod

23.09.2021, 19.30 Uhr GRENZLAND

Die Veranstaltungen erfolgen in Kooperation mit den Helmstedter Kinobetreibern und der DEFA-Stiftung Berlin. 

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten

Aufgrund begrenzter Platzkapazität wird um vorherige Anmeldung zu den Uni-Kinovorstellungen gebeten bei:

Helmstedter Kinos
Telefon: (05351) 33 238
oder auf der Webseite der Helmstedter Kinos

Das Helmstedter Uni-Kino wird freundlich unterstützt von den Helmstedter Kinos.
Durch die Kooperation mit der DEFA-Stiftung wird es möglich, das Helmstedter Uni-Kino zu verwirklichen.

Sonntag, 18.07.2021, 11.00 Uhr

© DEFA-Stiftung

im Helmstedter Kino „Roxy Lichtspiele“, Nordertor 2 in Helmstedt

Gevatter Tod

Märchenfilm von Wolfgang Hübner, DDR 1980

"Vor dem Tod sind alle gleich" denkt sich ein Vater im 16. Jahrhundert und fragt den Tod, ob er nicht der "Gevatter" (Patenonkel) für sein 13. Kind sein will. Denn der Tod ist in dieser Geschichte kein gerippter Sensenmann, sondern ein gemütlicher Bauer, der auf einem Ochsen daherkommt. Und der antwortet "Ja, warum nicht". Als der Junge älter ist, sagt der Tod zu seinem Patenkind: "Keine Angst, mein Jung', so wie es den Wind gibt, gibt es mich." Dann schickt er sein Patenkind zum Medizinstudium nach Perugia und Salamanca. In diesen Städten waren damals die wichtigsten Universitäten der ganzen Welt. Als der junge Mann ausgelernt hat und wieder zurückgekommen ist, wird er bald ein berühmter Stadtmedicus. Doch er wird eitel und seine Erfolge steigen ihm so sehr zu Kopf, dass er noch nicht einmal vor seinem Onkel, dem Tod, Respekt hat. Das kann natürlich nicht gut gehen, oder?

Im Anschluss an dem Film folgt eine Diskussion mit dem Publikum. 

Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow


Donnerstag, 23.09.2021, 19.30 Uhr

© Andreas Voigt

im Helmstedter Kino „Roxy Lichtspiele“, Nordertor 2 in Helmstedt

GRENZLAND

Dokumentarfilm von Andreas Voigt aus dem Jahr 2020

Im Sommer und Herbst 1991 hat Andreas Voigt einen Film gedreht. Er handelte von einer Reise entlang der deutsch-polnischen Grenze an Oder und Neiße. Fast 30 Jahre später fährt er wieder in diese Grenzregion. Er zeichnet Begegnungen beiderseits der Flüsse auf. Die Menschen erzählen Geschichten vom Rand und doch aus der Mitte Europas. Sie sprechen über Arbeit, Heimat und Liebe. Die Menschen und ihre Geschichte stehen im Fokus von GRENZLAND.

Doch auch die Landschaft im Süden Niederschlesiens - dort, wo Polen, Deutschland und Tschechien einander treffen, das flache Land an der Oder und das Stettiner Haff im Norden faszinieren den Regisseur Andreas Voigt während seiner Reise im Grenzland. 

Mit GRENZLAND knüpft er an seinen gleichnamigen Film von 1992 an. Er erzählt, was 30 Jahre später aus der Heimat der damaligen Protagonistinnen und Protagonisten geworden ist. Was hat sich in ihren Leben verändert? Welche Konflikte haben sich gelöst, welche sind geblieben und welche sind neu hinzugekommen? GRENZLAND ist ein Dokumentarfilm, in dem ein zweites Mal auf eine strukturschwache Region geschaut wird, und eine filmisch-poetische Reise entlang der deutsch-polnischen Grenze. In den Mittelpunkt stellt der renommierte Dokumentarfilmer Andreas Voigt („Alles andere zeigt die Zeit“) die Begegnungen mit Menschen auf beiden Seiten der Oder und Neiße.

Im Anschluss an dem Film folgt eine Diskussion mit dem Dokumentarfilmer und Regisseur des Films Andreas Voigt, der Produzentin und Dramaturgin des Films Barbara Etz und dem Publikum.

Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow und Dr. Michael Strohmann

Stadt Helmstedt

Ansprechpartnerin
Anja Kremling-Schulz
Markt 1
38350 Helmstedt

Kontakt

Telefon: (05351) 17-2500
Telefax: (05351) 17-7001
info@universitaetstage.de
www.universitaetstage.de

Spendenkonto

Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e.V.
BIC GENODEF1WFV (Volksbank eG)
IBAN DE68 2709 2555 3033 5787 00
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